Prävention
Workshops
Für Berufsschulen haben wir ein gesondertes Workshopangebot, das sowohl für den persönlichen Alltag als auch für den Ausbildungs- und Berufsalltag relevante Themen aufgreift. Der Workshop wird im Klassenverband mit allen Schüler*innen, unabhängig vom Geschlecht, durchgeführt. Er besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Modulen und umfasst insgesamt vier Schulstunden.
Modul 1: „Mein Körper – Meine Grenzen“ – Prävention gegen sexualisierte Gewalt
Modul 2: „Deine Rechte in Ausbildung und Beruf.“ – Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
Ziel des Workshops ist es, die Handlungssicherheit der Schüler*innen im Umgang mit sexualisierter Gewalt zu stärken. Sie lernen, Grenzüberschreitungen zu erkennen, eigene Grenzen wahrzunehmen sowie Handlungsmöglichkeiten in entsprechenden Situationen zu entwickeln.
Der Workshop berücksichtigt sowohl die Perspektive von Betroffenen als auch die von Personen, die Grenzüberschreitungen beobachten oder Betroffene unterstützen möchten.
Der Workshop stärkt damit sowohl die individuelle Handlungsfähigkeit als auch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen und zu einem respektvollen Miteinander in Ausbildung und Beruf beizutragen.
Unser Präventionsprojekt für Schulen „Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt!“ enthält Veranstaltungen auf unterschiedlichen Ebenen. Denn: Nur ein ganzheitliches Präventionskonzept kann den Schutz von Kindern und Jugendlichen wirksam stärken.
Um die Schüler*innen nachhaltig zu stärken und ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu unserem Hilfsangebot zu ermöglichen, sollten die Workshops durch unsere Jugendsprechstunden ergänzt und begleitet werden.
Darüber hinaus empfehlen wir, Elternabende sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und schulische Fachkräfte in das Präventionsangebot einzubeziehen, um die gesamte Schulgemeinschaft für das Thema zu sensibilisieren und zu stärken. Idealerweise finden der Elternabend und die Fortbildung vor den Workshops mit den Jugendlichen statt. Dadurch können wir Lehrkräfte und Eltern auf mögliche Fragen, Unsicherheiten oder Unterstützungsbedarfe vorbereiten, die durch die Workshops angestoßen werden. So können sie angemessen reagieren und die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kompetent begleiten. Der Elternabend lässt sich beispielsweise in einen regulären Elternabend integrieren. Die Fortbildung für das schulische Personal kann etwa im Rahmen eines pädagogischen Tages oder einer Gesamtlehrer*innenkonferenz durchgeführt werden.
Unser Präventionsprojekt für Schulen ist bausteinartig aufgebaut:
Wir arbeiten dabei eng mit den jeweiligen Schulen zusammen und passen Inhalte und Ablauf an die individuellen Bedarfe vor Ort an. Buchen Sie jetzt unser Präventionsprojekt „Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt!” und werden Sie Vorbild für eine nachhaltige Prävention sexualisierter Gewalt im System Schule.
Damit Ihre Schule ein sicherer Lernraum für Kinder und Jugendliche ist und in Zukunft bleibt, muss die Prävention sexualisierter Gewalt in Ihre Schulstruktur verankert sein. Das erreichen Sie durch die Entwicklung eines Gewaltschutzkonzeptes. Gerne begleiten wir Sie bei diesem Prozess.
Gerne stellen wir ein individuelles Angebot für Ihre Schule oder Einrichtung zusammen.
Schreiben Sie uns eine E-Mail
oder rufen Sie an unter
06221 – 18 16 22.
Für staatliche Schulen in Heidelberg sind unsere Präventionsangebote grundsätzlich kostenlos.
Für alle anderen Schulen arbeiten wir nach einem solidarischen Finanzierungskonzept.
Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V.
Bergheimer Str. 135
69115 Heidelberg
info@frauennotruf-heidelberg.de
Verwaltung: 06221-181622
Beratung: 06221-183643
Montag: 10-12 Uhr
Dienstag: 14-16 Uhr
Mittwoch: 10-12 Uhr
Donnerstag: 14-16 Uhr
Freitag: 10-12 Uhr
