Am 15. Oktober 2005 wurde die Ausstellung feierlich in der Heidelberger Fußgängerzone eröffnet:
2 Kilometer lang, vom zentralen Bismarckplatz bis zum Rathaus.
Ein Jahr lang haben SchülerInnen, SeniorInnentreffs, KünstlerInnen, Theater und
viele andere aus Heidelberg und Umgebung sich an der Arbeit beteiligt.
1000 Quadrate wollten wir, und über 1300 Kunstwerke sind es geworden!
Das Motto: jedes Quadrat eine Widmung, ein Geschenk für eine Person,
die sexuelle Gewalt erfahren hat.
Das Ziel: die Arbeit des Frauennotrufs in einem neuen Licht zu zeigen. Das ist überall auf außerordentlichen Zuspruch gestoßen.
Viele Geschäfte entlang der Hauptstraße haben sich aktiv beteiligt.
Viele Sponsoren haben Geld gegeben, die sonst das Thema scheuen.
Nun gehen die Tücher auf Reise - vielleicht in Ihre Stadt!
Die Wander-Ausstellung besteht aus der knappen Hälfte der ursprünglichen Ausstellung:
600 Stoffquadrate im ungefähren Format 50 x 50 cm.
Dazu gehört die entsprechende Menge Wäscheleine und Wäscheklammern.
Die Ausstellung ist eine ideale Möglichkeit zur Präventionsarbeit und lädt ausdrücklich zum
Mitgestalten ein. Mit Hilfe unserer Anschreiben und Materialien können Sie SchülerInnen,
KünstlerInnen oder alle interessierten Einzelmenschen dazu aufrufen,
selbst Quadrate beizusteuern. Oder selbst ganz neue Wege gehen - was immer Ihnen dazu einfällt!
Das ist spektakulär und ruft mit Sicherheit großes Medienecho hervor.
Damit ist sie ein weiterer Anreiz für Sponsoren aller Art, sich gerne zu beteiligen.
Wanderausstellung „Lasst 1000 Farben wehen“ Die Ausstellung kann 1-3 Wochen lang
ausgeliehen werden. Die Leihgebühr beträgt 1000 Euro für alle 600 oder 500 Euro
für 300 Quadrate. Wir haben aber auch schon 150 Quadrate für 300 Euro ausgeliehen -
viele Varianten sind also denkbar.
Das ganze PR-Material, die Schreiben für potenzielle SponsorInnen und die Plakatideen bekommen
Sie auf Wunsch mitgeliefert.
Jedes Quadrat ist eine Widmung für eine Person,
die sexuelle Gewalt erfahren hat - ein Geschenk zur Heilung, als Gegengewicht, als Hoffnungsträger.
Jedes Geschenk soll sagen:
„Du bist verletzt worden, ich gebe dir etwas Schönes.
Etwas Buntes. Etwas Trauriges, damit du endlich weinen kannst.
Etwas Lustiges, damit du wieder lachen kannst.
Etwas Schrilles, damit du Zorn empfinden kannst.
Etwas zur Erinnerung daran, dass es geschehen ist.
Und daran, dass es aufhören kann.“

Wir machen uns noch viel bekannter.

Wir zeigen uns von einer neuen Seite.

Wir eröffnen Perspektiven.
Wir machen Mut.
Alle zusammen.







